Niedersachsen treibt Windenergie-Ausbau voran – Braunschweig passt Flächen an
Vesna DöhnNiedersachsen treibt Windenergie-Ausbau voran – Braunschweig passt Flächen an
Niedersachsen hat verbindliche rechtliche Vorgaben eingeführt, um die Windenergie an Land zu stärken. Die Region Braunschweig passt nun ihre Raumordnungspläne an, um diese neuen Anforderungen zu erfüllen. Nach einer öffentlichen Anhörung und aktualisierten Bewertungen wurde ein überarbeiteter Entwurf veröffentlicht.
Die Region muss bis 2027 insgesamt 2,46 Prozent ihrer Fläche für Windenergie ausweisen – das entspricht etwa 12.500 Hektar. Aktuell sind bereits Vorranggebiete in einer Größe von rund 2,9 Prozent der Gesamtfläche ausgewiesen, also knapp 15.000 Hektar.
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Plan deutlich überarbeitet. Acht Vorranggebiete wurden gestrichen, sodass die Gesamtzahl von 88 auf 80 sinkt. Eine große Zone zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen ist nicht mehr enthalten. Zudem wurden 56 der ursprünglich vorgesehenen Gebiete auf Basis neuer Erkenntnisse und Bürgerbeteiligung angepasst.
Neu hinzugekommen ist ein Standort südlich von Kirchberg bei Seesen. Mit diesen Anpassungen beginnt eine neue Phase der Raumplanung für die Windkraft in der Region.
Der überarbeitete Plan zielt darauf ab, die gesetzlichen Vorgaben Niedersachsens für den Ausbau der Windenergie zu erfüllen. Die Änderungen spiegeln sowohl das öffentliche Feedback als auch aktualisierte fachliche Bewertungen wider. Die Region bleibt entschlossen, ihre Verpflichtungen bis zum Stichtag 2027 umzusetzen.






