03 April 2026, 06:14

Oettinger formt Führung neu: Zwei Manager verstärken das Team ab April

Plakat für das Bayerische Bierfest in München, Deutschland, mit einem gekrönten Gesicht inmitten von Text.

Oettinger formt Führung neu: Zwei Manager verstärken das Team ab April

Die traditionsreiche Familienbrauerei Oettinger hat Veränderungen in ihrer Geschäftsführung bekannt gegeben. Das Unternehmen, das jährlich rund sechs Millionen Hektoliter Getränke produziert, strukturiert sich nach dem Abgang seines bisherigen Geschäftsführers neu um. Ab April werden zwei neue Führungskräfte das Management-Team verstärken.

Die Umbesetzung folgt auf den Rücktritt von Stefan Blaschak, der das Amt des Geschäftsführers niederlegte. Um die entstandene Lücke zu schließen, wird Thilo R. Pomykala ab dem 1. April in die Geschäftsführung einsteigen. Er bringt umfassende Erfahrungen aus führenden Konsumgüterunternehmen mit, darunter Unilever, die Semper idem Underberg AG und Meggle. Zuletzt war er über sechs Jahre als Geschäftsführer bei Hochwald tätig, wo er die Bereiche Vertrieb, Marketing und Innovation leitete.

Pia Kollmar, Eigentümerin und Geschäftsführerin von Oettinger, betonte Pomykalas nationale und internationale Branchenexpertise. In seiner Zeit bei Hochwald trieb er strategische Initiativen voran, wobei konkrete Marktwirkungen nicht näher spezifiziert wurden.

Auch Dominika Steinberg wird ihre Verantwortungsbereiche in der Geschäftsführung ausbauen. Neben ihren bisherigen Aufgaben als Leiterin der Personal- und IT-Abteilung übernimmt sie nun zusätzlich die Verantwortung für Produktion und Technik. Die 1731 gegründete Brauerei produziert an zwei Hauptstandorten in Oettingen (Bayern) und Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen). Mit rund 700 Mitarbeitenden füllt das Unternehmen jährlich etwa eine Milliarde Flaschen und Dosen mit Bier, Biermischgetränken und Erfrischungsgetränken ab.

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Die Neubesetzungen sollen die Führung von Oettinger nach dem wichtigen Personalwechsel stärken. Pomykalas Expertise in der Konsumgüterstrategie und Steinbergs erweiterte Rolle in der Produktion deuten auf einen Fokus auf operatives Wachstum hin. Die Brauerei bleibt ein familiengeführtes Unternehmen mit 700 Beschäftigten und einer jährlichen Produktionsmenge von sechs Millionen Hektolitern.

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