Pflegeversicherung 2023: Finanzloch größer als erwartet – 7,5 Milliarden Euro Defizit
Rebekka LangernPflegeversicherung 2023: Finanzloch größer als erwartet – 7,5 Milliarden Euro Defizit
Die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland steht 2023 vor einem größeren Finanzloch als zunächst erwartet. Neue Prognosen zeigen, dass die Deckungslücke die früheren Schätzungen deutlich übersteigen wird.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte für dieses Jahr ursprünglich ein Defizit von 6 Milliarden Euro prognostiziert. Aktualisierte Zahlen belaufen den Fehlbetrag nun auf über 7,5 Milliarden Euro. Die Lage wird sich in den kommenden Jahren weiter verschärfen.
Bis 2028 könnte das Defizit sogar 15 Milliarden Euro überschreiten. Die steigenden Kosten unterstreichen den wachsenden Druck auf das Finanzierungssystem der Pflege. Die korrigierten Berechnungen bedeuten eine deutlich größere finanzielle Herausforderung als bisher bekannt. Die Behörden müssen in den nächsten fünf Jahren die sich weiter öffnende Lücke im Haushalt der Pflegeversicherung schließen.






