Radfahrer rast mit 59 km/h durch 30er-Zone – und wird geblitzt
Radschnellfahrer in Nachrodt-Wiblingwerde geblitzt: 59 km/h in der 30er-Zone
Ein Radfahrer aus Nachrodt-Wiblingwerde ist mit 59 km/h in einer 30er-Zone geblitzt worden – ein klarer Verstoß gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Der Vorfall unterstreicht, dass Tempolimits für alle Verkehrsteilnehmer gelten, auch für Fahrradfahrer. Gleichzeitig sorgen ungewöhnliche Pannen bei Blitzeranlagen für Verwirrung und falsche Bußgeldbescheide bei Autofahrern.
Die Geschwindigkeitskontrolle fand in der Nähe einer Schule, einer Sporthalle und eines Schwimmbads statt. Unter den erfassten Fahrzeugen gehörte der Radfahrer zu den schnellsten, die während der Aktion gemessen wurden. Die Behörden bestätigten, dass Tempolimits für Fahrräder gleichermaßen gelten. Bei überhöhter Geschwindigkeit drohen Bußgelder zwischen 15 und 35 Euro.
In einem anderen Fall erhielt ein Autofahrer aufgrund eines Tippfehlers eine Rechnung über 7.500 Euro statt der eigentlichen 75 Euro. Solche Fehler häufen sich zunehmend, ebenso wie Berichte über falsche Bescheide und manipulierte Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder. Zudem können Beamte in Flensburg einen Punkt in der Verkehrssünderkartei eintragen, wenn von der Geschwindigkeit eines Radfahrers eine nachweisliche Gefahr ausgeht.
Der Fall des Radfahrers zeigt: Temporegeln gelten für alle auf der Straße. Pannen wie die 7.500-Euro-Panne machen deutlich, wie wichtig eine sorgfältige Prüfung automatisierter Systeme ist. Die Behörden bleiben wachsam und ahnden Verstöße mit Bußgeldern oder Verwarnungen, wo es nötig ist.






