25 June 2026, 14:12

Rekordbeschäftigung in erneuerbaren Energien – doch neue Gesetze drohen Jobs zu gefährden

Mehr Mitarbeiter als je zuvor in der Erneuerbaren-Energien-Branche

Rekordbeschäftigung in erneuerbaren Energien – doch neue Gesetze drohen Jobs zu gefährden

Beschäftigung im deutschen Erneuerbare-Energien-Sektor erreicht 2025 neuen Höchststand

Die Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland hat im Jahr 2025 einen neuen Beschäftigungsrekord verzeichnet. Mittlerweile bietet der Sektor 436.000 Arbeitsplätze – fast 4 Prozent mehr als im bisherigen Spitzenjahr 2023. Dieses Wachstum unterstreicht die zunehmend wichtige Rolle der Branche für die nationale Wirtschaft.

Die Windenergie bleibt mit 172.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber unter den Erneuerbaren. Es folgen die Biomasse-Branche mit etwa 97.000 und die Solarenergie mit rund 90.000 Arbeitskräften. Auch der Wärmepumpensektor leistet einen bedeutenden Beitrag und beschäftigt etwa 72.000 Menschen.

Vergangene politisch bedingte Änderungen haben gezeigt, wie gefährdet die Arbeitsplätze in diesem Bereich sind. Kürzungen bei den Solarförderungen und Anpassungen der Ausschreibungsregeln für Windenergie führten früher bereits zu Stellenabbau. Seither gilt stabile politische Unterstützung als entscheidend für eine kontinuierliche Schaffung von Arbeitsplätzen in der Branche.

Doch nun plant die Regierung neue Gesetze, die Zehntausende Jobs in den erneuerbaren Energien gefährden könnten. Experten warnen, dass Reformen den Arbeitsmarkt schützen und das Wachstum der Branche nicht hemmen dürfen.

Die Rekordbeschäftigung im Erneuerbare-Energien-Sektor beweist dessen wirtschaftliche Bedeutung. Doch die künftige Arbeitsplatzsicherheit hängt von einer sorgfältig gestalteten Politik ab. Ohne stabile Rahmenbedingungen drohen der Branche weitere Rückschläge.

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