16 April 2026, 18:16

Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neues Verbraucherschutz-Zentrum in Halle

Alte Postkarte des United States Patent Office in Washington, DC, zeigt ein großes Gebäude mit Fenstern, Menschen, einem Zaun, Gras, einem Straßenmast, einem Fahnenmast mit einer Fahne und einem bewölkten Himmel.

Sachsen-Anhalt baut für 88 Millionen Euro neues Verbraucherschutz-Zentrum in Halle

Neubau für 88 Millionen Euro: Landesamt für Verbraucherschutz in Sachsen-Anhalt bekommt modernes Domizil

In Halle (Saale) hat am Freitag der Spatenstich für einen neuen Standort des Landesamts für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt stattgefunden. Die 88 Millionen Euro teure Anlage entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Fliederweg-Kaserne. Nach Angaben der Verantwortlichen soll der moderne Komplex die Arbeitsbedingungen für die 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbessern und die Pandemievorbereitung des Amts stärken.

Bisher ist die Behörde auf mehrere Standorte verteilt, darunter eine alte Villa in der Freiimfelder Straße. Die Belegschaft arbeitet seit Langem dezentral in verschiedenen Gebäuden in Halle (Saale). Der Neubau wird alle Abteilungen unter einem Dach zusammenführen und speziell auf die Bedürfnisse der Einrichtung zugeschnitten sein.

Das 7.500 Quadratmeter große Gelände umfasst 3.000 Quadratmeter Laborfläche. Finanzminister Michael Richter betonte, dass die Planung sowohl für die Verwaltung als auch für die wissenschaftlichen Teams bessere Arbeitsmöglichkeiten biete. Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne ergänzte, dass die Modernisierung die Fähigkeit des Landes stärken werde, auf künftige Gesundheitskrisen zu reagieren.

Die Fertigstellung des Bauprojekts ist für 2028 vorgesehen. Mit dem Neubau werden veraltete Strukturen durch ein zeitgemäßes Zentrum ersetzt, das maßgeschneidert auf die Anforderungen des Amts ausgerichtet ist.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das neue Gebäude wird alle 230 Beschäftigten an einem Standort vereinen. Moderne Labore und Verwaltungsbereiche sollen die Effizienz steigern und die Notfallreaktion verbessern. Die Bauarbeiten sollen bis 2028 abgeschlossen sein – bei Gesamtinvestitionen in Höhe von 88 Millionen Euro.

Quelle