Salzgitter-Bad startet Millionenprojekt zur Aufwertung der Ostsiedlung
In Salzgitter-Bad hat ein großes Sanierungsprojekt begonnen, bei dem 38 Wohngebäude modernisiert werden. Die Arbeiten starteten am 17. Juni 2023 und umfassen 146 Wohnungen im Stadtteil Ostsiedlung. Die Stadt will damit das Flair des Viertels wiederherstellen und die Lebensqualität der Bewohner verbessern.
Die Gebäude liegen an der Rheinstraße und der Engeroder Straße. Die Stadt Salzgitter hatte sie im Rahmen eines umfassenden Stadtentwicklungsprogramms erworben. Geplant sind Fassadensanierungen, Innenmodernisierungen in einigen Wohnungen sowie barrierefreie Umbauten in ausgewählten Objekten.
Das Projekt verfügt über ein Gesamtbudget von 15,4 Millionen Euro, wovon 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln stammen. Zudem hat die Stadt über 50 Millionen Euro an Strukturhilfen aus Niedersachsen eingeworben. Oberbürgermeister Frank Klingebiel betonte, dass die Sanierungen dazu beitragen sollen, dem Viertel seine frühere Attraktivität zurückzugeben.
Salzgitter finanziert das Vorhaben nicht nur, sondern steuert es als Eigentümerin auch aktiv. Die Arbeiten sollen bis Mitte 2028 abgeschlossen sein. Die Modernisierungen werden die Gebäude, Wohnungen und das Umfeld aufwerten und nachhaltige positive Veränderungen für das gesamte Viertel bewirken. In den kommenden fünf Jahren werden die Arbeiten fortgesetzt, um die Aufwertung abzuschließen.
