Schleswig-Holstein fördert Wärmewende mit Millionenhilfen für klimaneutrale Heizlösungen
Bela WinklerFörderung für den Wärmetransition in Stadtteilen ohne Fernwärme - Schleswig-Holstein fördert Wärmewende mit Millionenhilfen für klimaneutrale Heizlösungen
Schleswig-Holstein will bis 2040 klimaneutral werden – und setzt dabei auf den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen in der Wärmeversorgung. Um Kommunen und lokale Behörden bei der Umstellung zu unterstützen, stellt die Landesregierung nun Fördermittel bereit.
Das neue Förderprogramm finanziert Beratungsleistungen und konkrete Maßnahmen für die Wärmewende. Antragsberechtigt sind Gemeinden, kommunale Unternehmen, lokale Behörden sowie Zweckverbände. Sie können Zuschüsse für die Modernisierung der Wärmeinfrastruktur beantragen.
Wo Fernwärmenetze nicht realisierbar sind, fördert das Land alternative Lösungen. Umweltminister Tobias Goldschmidt betont die Dringlichkeit der Heizungsmodernisierung: "Damit schützen wir nicht nur das Klima, sondern senken auch langfristig die Energiekosten für die Bürgerinnen und Bürger."
Die Initiative ist Teil des umfassenden Plans Schleswig-Holsteins, bis 2040 komplett aus fossilen Heizsystemen auszusteigen. Allerdings liegen derzeit keine Daten vor, wie viele Kommunen oder Haushalte keinen Zugang zu Fernwärme haben. Auch die gängigsten alternativen Heizmethoden in der Region sind nicht erfasst.
Ziel der Förderung ist es, den Umstieg auf fossilefreie Wärmeversorgung im gesamten Land zu beschleunigen. Kommunen und lokale Einrichtungen können nun Unterstützung für klimafreundliche Lösungen erhalten. Das Programm ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität Schleswig-Holsteins bis 2040.