Sechswöchige Vollsperrung: Frankfurter Eisenbahnbrücke wird erneuert
Rebekka LangernSechswöchige Vollsperrung: Frankfurter Eisenbahnbrücke wird erneuert
Wichtige Bahnstrecke im Süden Frankfurts für sechs Wochen gesperrt
Ab dem 4. April 2023 wird eine zentrale Eisenbahnstrecke im Süden Frankfurts für sechs Wochen vollständig gesperrt. Betroffen ist die Verbindung zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof, wo im Rahmen eines langfristigen Projekts die marode Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße erneuert wird.
Vom 4. April bis zum 15. Mai ruht der Zugverkehr auf dem betroffenen Abschnitt, während Bauarbeiter Teile des Bahndamms abtragen und neue Pfahlgründungen setzen. Zwei provisorische Brücken werden den Verkehr bis Ende 2027 aufnehmen, wenn die dauerhafte Ersatzbrücke fertiggestellt sein wird. Schwerlastkrane kommen beim Einbau der Konstruktionen zum Einsatz.
Auswirkungen auf den Fahrplan Tagsüber verkehren die Regionalbahnen der Linie RB58 zwischen Rüsselsheim Opelwerk und dem Rest des Netzes wie gewohnt. Nachts jedoch entfallen die Züge auf dieser Strecke zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk vollständig. Die tagsüber fahrenden RB58-Züge werden stattdessen über Frankfurt-Louisa umgeleitet.
Neben den Brückenarbeiten wird zudem eine Entflechtungsanlage in der Nähe des Bahnhofs Forsthaus saniert. Zudem beginnen die Vorbereitungen für die Fundamente der künftigen Widerlager der neuen Brücke. Beide Maßnahmen laufen parallel zur Sperrung und sollen die langfristige Zuverlässigkeit auf dieser stark frequentierten Strecke erhöhen.
Fazit: Einschränkungen mit Perspektive Die sechswöchige Vollsperrung führt zwar zu vorübergehenden Beeinträchtigungen im Regionalverkehr, doch durch Umleitungen und Ersatzangebote sollen die wichtigsten Verbindungen aufrechterhalten werden. Nach Abschluss der Arbeiten werden die neue Brücke und die modernisierte Infrastruktur ab 2027 für viele Jahre den Schienenverkehr sichern.






