25 April 2026, 16:15

SPD fordert Aussetzung der Schuldenbremse wegen Iran-Kriegs-Risiken – CDU widerspricht scharf

Detailierter alter Stadtplan von Weimar, Deutschland, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text über die Stadt.

SPD fordert Aussetzung der Schuldenbremse wegen Iran-Kriegs-Risiken – CDU widerspricht scharf

In Deutschland ist eine Debatte über die Schuldenregeln entbrannt, nachdem die SPD eine Aussetzung der Schuldenbremse gefordert hat. Der Vorstoß kommt zu einer Zeit, in der die Spannungen rund um den Iran-Krieg und dessen mögliche Auswirkungen auf die Wirtschaft zunehmen. Kritiker und Befürworter streiten darüber, ob neue Kreditaufnahmen gerechtfertigt oder leichtsinnig wären.

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Matthias Miersch, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, brachte die Idee erstmals ins Spiel. Er argumentierte, der Iran-Konflikt könne globale Lieferketten und Wertschöpfungsnetzwerke schwer beeinträchtigen. Seine Warnung unterstrich die Risiken für die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands.

Dirk Wiese, der Bundestagsdirektor für Verfahren, unterstützte den Vorschlag. Er bezeichnete ihn als "vorausschauende Krisenvorsorge" und nicht als mangelnden Einsatz. Wiese verwies auf jüngste Engpässe bei Gas, Aluminium und Helium als Beleg für bestehende Verwundbarkeiten.

Doch Carsten Linnemann, Generalsekretär der CDU, wies den Plan zurück. Er nannte Forderungen nach neuen Schulden ein Zeichen "politischer Bequemlichkeit". Der Schlagabtausch zeigt eine klare Spaltung zwischen den beiden Parteien in der Frage, wie mit den wirtschaftlichen Risiken des Krieges umgegangen werden soll.

Der SPD-Vorstoß zur Lockerung der Schuldenregeln stößt auf scharfen Widerstand der CDU. Während Wiese die Maßnahme als Vorbereitung auf Lieferkettenstörungen verteidigt, hält Linnemann sie für unverantwortlich. Der Streit spiegelt die größeren Sorgen wider, wie Deutschland auf die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Kriegs reagieren sollte.

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