17 April 2026, 08:12

Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Preisträger erhalten die renommierte Auszeichnung

Großes Gebäude mit Glasfenstern, Säulen und einer Namenstafel mit der Aufschrift "Deutsches Museum" in Berlin, Deutschland, mit einer Anzeigetafel mit Bildern und Text auf der rechten Seite, vor dem Hintergrund anderer Gebäude, Bäume und Himmel.

Staatspreis für Denkmalschutz 2026: Diese drei Preisträger erhalten die renommierte Auszeichnung

Die Preisträger des Staatspreises für Denkmalschutz 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Die renommierte Auszeichnung würdigt herausragende Leistungen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts. Die feierliche Verleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der mit Abstand bedeutendste Preis im Denkmalschutz wird alle zwei Jahre vergeben. In diesem Jahr wurden drei Preisträger für ihr Engagement beim Schutz der regionalen Geschichte ausgewählt.

Gerhard Christ aus Aschersleben erhielt die Ehrung für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken. Dazu zählen archäologische Konservierungsarbeiten sowie umfassende Forschungen zur Stadtgeschichte Ascherslebens.

Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) wurde für seinen unermüdlichen Einsatz bei der Erhaltung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt ausgezeichnet. Seine Arbeit hat dazu beigetragen, prägende Bauwerke der Region für die Nachwelt zu bewahren.

Auch der Verein "Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V." wurde geehrt. Sein Projekt widmete sich der Restaurierung eines ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck und verlieh damit einem bedeutenden Relikt des Kalten Krieges neues Leben.

Die einzelnen Preisträger erhalten jeweils 2.500 Euro, die Auszeichnung für den Verein ist mit 7.500 Euro dotiert. Bei der Verleihung am 21. April werden die Preise offiziell überreicht. Durch ihr Wirken bleibt das historische Erbe Sachsen-Anhalts für kommende Generationen geschützt. Das Preisgeld fließt in weitere Denkmalschutzprojekte im gesamten Bundesland.

Quelle