Stuttgart 21: Bahnknoten drohen weitere Verzögerungen bis 2029 oder später
Rebekka LangernStuttgart 21: Bahnknoten drohen weitere Verzögerungen bis 2029 oder später
Stuttgarts lang ersehnter Bahnknoten drohen weitere Verzögerungen – Eröffnung frühestens 2029
Das milliardenschwere Projekt Stuttgart 21, das den Eisenbahnverkehr in der Stadt revolutionieren soll, kämpft weiterhin mit Rückschlägen und Unsicherheiten bei zentralen Meilensteinen. Wie Verantwortliche nun einräumen, wird der neue Knotenpunkt nicht vor 2029 in Betrieb gehen.
Einzelne Teile des Vorhabens könnten zwar ab 2027 eingeschränkt genutzt werden – etwa für Flughafen-Züge auf den neuen Gleisen. Doch selbst eine Teilinbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs wird nach Angaben von Insidern frühestens 2029 möglich sein. Von einem Vollbetrieb ist die Rede noch lange nicht.
Die Deutsche Bahn hat die berichteten Verzögerungen bisher nicht offiziell bestätigt. Parallel arbeitet das Unternehmen an einem überarbeiteten Betriebsplan, der bis Mitte 2026 vorliegen soll. Trotz jahrelanger Bauarbeiten gibt es jedoch nach wie vor keine verbindlichen Termine für die Inbetriebnahme einzelner Abschnitte.
Die neuesten Schätzungen verschieben die vollständige Funktionsfähigkeit des Bahnknotens nun auf 2030 oder später – eine weitere Verlängerung für ein Projekt, das bereits Jahre hinter dem ursprünglichen Zeitplan liegt.
Stuttgart 21 schreitet zwar schrittweise voran, doch zentrale Abschnitte sind noch immer nicht fertiggestellt. Mit möglichen Teileröffnungen ab 2027 und einem Vollbetrieb frühestens 2030 spiegelt der Zeitplan die anhaltenden Herausforderungen bei der Fertigstellung eines der ehrgeizigsten Infrastrukturprojekte Deutschlands wider.






