21 April 2026, 02:10

Taicang-Tag 2026: Neue Allianzen zwischen Deutschland und China besiegelt

Luftaufnahme eines großen Industriegebiets in Leipzig, Deutschland, beschriftet mit "Bell Europe", mit Gebäuden, Bäumen, Straßen und Strommasten.

Taicang-Tag 2026: Neue Allianzen zwischen Deutschland und China besiegelt

Die 18. Ausgabe des "Taicang-Tags" fand am 16. April 2026 im BMW Welt Auditorium in München statt. Fast 300 politische und wirtschaftliche Führungskräfte kamen zusammen, um die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Taicang und Deutschland zu erörtern. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue Chancen für bilaterale Partnerschaften in Handel und Innovation.

Durch den Tag führte Stefan Geiger, Vorsitzender des Vereins China-Westbayern – Wirtschaft und Kultur. Zu den Rednern zählte Dr. Christian Scharpf, Münchens zweiter Bürgermeister, der die wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den Regionen thematisierte. Michaela Schenk, Vorsitzende des Außenhandelsausschusses für München und Oberbayern, gab zudem Einblicke in das grenzüberschreitende Wachstum von Unternehmen.

Chen Xiaodong, stellvertretender Direktor der Handelsabteilung der Provinz Jiangsu, sprach über die Perspektiven des regionalen Handels. Gudrun Weidmann, Leiterin der Abteilung Internationalisierung im bayerischen Wirtschaftsministerium, bereicherte die Diskussionen mit ihren Beiträgen. Den Hauptvortrag hielt Chen Gao, Sekretär des Parteikomitees der KPCh in Taicang, der grüne Innovation und Integration als Säulen der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit herausstellte.

Ein zentrales Ergebnis der Veranstaltung war die offizielle Eröffnung des VDE-Repräsentanzbüros in Taicang. Diese wegweisende Vereinbarung stärkt die technische und industrielle Zusammenarbeit. Taicang beherbergt bereits über 560 deutsche Unternehmen, darunter 60 spezialisierte "Hidden Champions".

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Die Veranstaltung unterstrich Taicangs Rolle als Drehscheibe für deutsche Investitionen und Innovation. Neue Abkommen wie die Eröffnung des VDE-Büros werden den wirtschaftlichen und technischen Austausch weiter ausbauen. Die Organisatoren erwarten ein anhaltendes Wachstum der Partnerschaften zwischen den beiden Regionen.

Quelle