Telefonbetrüger täuschen Senioren in Brandenburg mit falschen Amtspersonen
Vesna DöhnTelefonbetrüger täuschen Senioren in Brandenburg mit falschen Amtspersonen
Zwei Senioren in Brandenburg Opfer von Telefonbetrug
In den vergangenen Tagen sind zwei ältere Einwohner Brandenburgs in getrennten Fällen auf Telefonbetrug hereingefallen. Ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin wurde dazu gebracht, seine Bankdaten preiszugeben, während eine 79-jährige Frau in Kyritz unter Druck gesetzt wurde, eine gefälschte Kautionsforderung zu bezahlen. In beiden Fällen gaben sich Betrüger als Amtspersonen aus, um an Geld zu gelangen.
Im Fall Neuruppin erhielt der Mann einen Anruf von einem angeblichen Bankmitarbeiter, der ihm mitteilte, es hätten unautorisierte Abbuchungen von seinem Konto stattgefunden. Da er die Geschichte glaubte, übergab er seine Zugangsdaten – woraufhin der Betrüger einen vierstelligen Betrag stahl.
In Kyritz wurde die ältere Frau Opfer eines sogenannten "Schockanrufs". Ein Hochstapler, der sich als Polizist ausgab, rief sie an und behauptete fälschlicherweise, ihre Tochter sei festgenommen worden. Unter dem Druck der Situation willigte sie ein, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich zu zahlen, bevor ihr klar wurde, dass es sich um einen Schwindel handelte.
Die Behörden haben keine konkreten Zahlen veröffentlicht, wie viele ältere Menschen bundesweit im vergangenen Jahr ähnliche Betrugsfälle gemeldet haben. Beide Opfer verloren Geld, nachdem sie von Anrufern getäuscht wurden, die sich als vertrauenswürdige Personen ausgaben. Die Polizei warnt weiterhin vor solchen Maschen, bei denen Betrüger mit vorgetäuschter Dringlichkeit und falscher Autorität ihre Opfer unter Druck setzen. Die Ermittlungen zu den Vorfällen laufen noch.






