17 June 2026, 18:03

Theatersanierung verzögert sich erneut – Kosten steigen auf 45,6 Millionen Euro

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Theatersanierung verzögert sich erneut – Kosten steigen auf 45,6 Millionen Euro

Die Sanierung des städtischen Theaters verzögert sich weiter und verursacht steigende Kosten. Die jüngste Budgeterhöhung um 5,5 Millionen Euro treibt die Gesamtkosten auf 45,6 Millionen Euro. Unterdessen hat die Stadtverwaltung eine neue Beraterin für das Stadtentwicklungsressort ernannt.

Andreas Lukas übernahm 2023 nach einer fraktionsübergreifenden Einigung die Leitung der Stadtentwicklung. CDU, SPD und Grüne unterstützten seine Wahl. Unter seiner Führung wurde die Stelle einer leitenden Beraterin ausgeschrieben, auf die sich acht Bewerberinnen und Bewerber meldeten.

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Für die Position wurde Kim Theisen ausgewählt. Sie führt die Stadtratsfraktion der Grünen und hat eine berufliche Vorgeschichte mit Lukas. Zu ihrem Werdegang zählen Tätigkeiten in den Ausschüssen für Finanzen und Rechnungsprüfung des Stadtrats. Zudem verfügt sie über einen Bachelorabschluss in öffentlicher Verwaltung und arbeitet derzeit als Sachbearbeiterin für Bodenschutzrecht bei der Norddeutschen Struktur- und Genehmigungsdirektion.

Das Theaterprojekt bleibt weiterhin von Rückschlägen betroffen. Die Wiedereröffnung ist nun für Januar 2027 geplant – nach zuvor bereits bekannt gegebenen Verzögerungen im April und Oktober 2023. Beamte warnen, dass weitere unerwartete Probleme auftreten könnten.

Die Stadtverwaltung hat die neue Personalie sowie den aktuellen Zeitplan für das Theater bestätigt. Theisen wird Lukas künftig in Fragen der Stadtentwicklung unterstützen. Das Budget und der Zeitplan des Theaters bleiben unter genauer Beobachtung.

Quelle