18 April 2026, 20:14

Uli Hoeneß provoziert mit harscher Kritik an veganer Ernährung und löst PETA-Reaktion aus

Zeitung mit gedrucktem Text und einer Illustration, die "Samuel Hack, Schweinefleischmann und Wursthersteller, Feine Bewdley Würste" zeigt.

Uli Hoeneß provoziert mit harscher Kritik an veganer Ernährung und löst PETA-Reaktion aus

Der ehemalige Bayern-München-Präsident Uli Hoeneß hat mit kritischen Äußerungen über vegane Ernährung in einem aktuellen Podcast für Aufsehen gesorgt. Im Gespräch mit dem bayerischen Radiosender Antenne Bayern behauptete er, dass pflanzliche Ernährung langfristig zu gesundheitlichen Problemen führe. Seine Aussagen haben nun eine direkte Reaktion der Tierrechtsorganisation PETA ausgelöst.

Hoeneß, der für seine deutlichen Meinungen zu verschiedenen Themen bekannt ist, argumentierte, dass vegane Ernährung die Menschen auf Dauer krank mache. Zudem bezeichnete er Veganer:innen als übermäßig militant in ihren Ansichten. Diese Kommentare kommen trotz seiner eigenen gesundheitlichen Herausforderungen, darunter die Behandlung von Herzproblemen und anhaltende Schwierigkeiten mit Bluthochdruck.

Zahlreiche Studien haben den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten wiederholt mit Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen und Diabetes Typ 2 in Verbindung gebracht. Gleichzeitig hat der Trend zu pflanzlicher Ernährung in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Bereits 2014 erkannte der Geschäftsführer der Rügenwalder Mühle – eines der größten Hersteller pflanzlicher Wurstwaren – diese wachsende Nachfrage.

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Hoeneß selbst ist über seine Wurstwarenfirma HoWe Wurstwaren, die heute von seinen beiden Kindern geführt wird, mit der Fleischindustrie verbunden. Als Reaktion auf seine Aussagen lud Harald Ullmann, stellvertretender Vorsitzender von PETA Deutschland, ihn ein, am Veganstart-Programm der Organisation teilzunehmen. Ullmann äußerte die Hoffnung, dass Hoeneß irgendwann die gesundheitlichen, ethischen und ökologischen Vorteile eines pflanzlichen Lebensstils erkennen werde.

Die Auseinandersetzung unterstreicht die anhaltende Debatte über Ernährungsgewohnheiten und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Während PETAs Einladung weiterhin besteht, lenken Hoeneß' Äußerungen die Aufmerksamkeit auf seine eigene Krankengeschichte und wirtschaftliche Interessen. Die Diskussion spiegelt zugleich den größeren gesellschaftlichen Wandel wider, da immer mehr Menschen aus persönlichen und globalen Gründen zu pflanzlichen Alternativen greifen.

Quelle