20 April 2026, 10:13

Ulm rüstet sich mit neuer Krisenvorsorge und Millioneninvestitionen bis 2028

Kreisförmiges Diagramm, das den Katastrophenzyklus mit vier beschrifteten Phasen - Abmilderung, Vorbereitung, Wiederherstellung und Reaktion - darstellt, die durch Pfeile miteinander verbunden sind, um ihre sequenzielle Abfolge und Abhängigkeit zu zeigen.

Ulm rüstet sich mit neuer Krisenvorsorge und Millioneninvestitionen bis 2028

Ulm stärkt seine Krisenvorsorge mit einer neuen langfristigen Strategie. Der Plan umfasst bessere digitale Abwehrmaßnahmen, zusätzliche Mittel und verbesserte Notfallinstrumente. Die Stadtspitze hat bereits damit begonnen, zentrale Maßnahmen umzusetzen, um Einwohner und Infrastruktur zu schützen.

Ab 2027 wird Ulm zunächst 500.000 Euro in die Modernisierung der Notfallplanung und Gefahrenabwehr investieren. Ab 2028 verdoppelt sich dieser Betrag auf jährlich eine Million Euro, um Projekte zur Steigerung der Resilienz zu finanzieren. Zudem wird bis 2026 eine neue Stelle im Bereich Zivil- und Katastrophenschutz geschaffen, um die wachsenden Aufgaben zu bewältigen.

Die digitale Sicherheit der Stadt wird durch moderne IT-Systeme und abgesicherte Datennetze ausgebaut. Diese Aufrüstungen sollen kritische Abläufe im Krisenfall schützen. Parallel dazu hat Ulm bereits alternative Kommunikationswege eingeführt und Großschadenslagen-Übungen durchgeführt, um die Einsatzbereitschaft zu testen.

Ein modularer "Energie"-Container im Wert von 650.000 Euro wird früher als geplant geliefert. Diese Einheit kann im Falle eines Ausfalls der regulären Systeme wichtige Standorte oder Notfallzentren mit Strom versorgen. Die Strategie setzt zudem auf Zusammenarbeit: Ulm koordiniert sich eng mit Kreis-, Landes- und Bundesbehörden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Oberbürgermeister Martin Ansbacher dankte den Einsatzkräften für ihren kontinuierlichen Einsatz zum Schutz der Stadt. Er betonte, dass Prävention, Risikominderung und die Aufrechterhaltung der lokalen Handlungsfähigkeit in Krisen oberste Priorität hätten.

Die neuen Maßnahmen sollen Ulms Fähigkeit ausbauen, Notlagen zu bewältigen und gleichzeitig zentrale Dienstleistungen aufrechtzuerhalten. Mit zusätzlichen Mitteln, Personal und Ausrüstung will die Stadt Risiken verringern und schneller auf künftige Bedrohungen reagieren. Die Umsetzung der Strategie läuft bereits, weitere Verbesserungen sind in den kommenden Jahren geplant.

Quelle