Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – warum die FSK blockiert
Rebekka LangernUwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – warum die FSK blockiert
Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten
Der aktuelle Film des deutschen Regisseurs Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte eine Altersfreigabe – ein Schritt, der die Verbreitung in Kinos, im Fernsehen, auf Streaming-Plattformen und bei großen Händlern effektiv blockiert.
Begründung der FSK ist die Darstellung von Migranten als Täter schwerer Straftaten. Boll wirft der Behörde vor, das Verbot sei politisch motiviert, und bezeichnet den Jugendschutz als vorgeschobenen Grund. Die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante seien nicht extremer als in erfolgreichen Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen seien.
Laut Boll basiert der Film auf realen Kriminalfällen in Deutschland und thematisiert allgemeine Sicherheitsfragen in Europa. Die Handlung folgt Armie Hammer als Mann, der sich angesichts steigender Straßenkriminalität zum Selbstjustizler entwickelt. Trotz des Verbots in Deutschland feiert der Film am 19. Juni in Nordamerika Premiere.
Ohne FSK-Kennzeichnung darf Citizen Vigilante in Deutschland über keine der großen Vertriebskanäle legal zugänglich gemacht werden. Die Debatte spiegelt die anhaltenden Diskussionen über Medienrepräsentation und Kriminalstatistiken wider – aktuelle Daten zeigen, dass Ausländer unter den Tatverdächtigen gewalttätiger Straftaten in Deutschland überproportional vertreten sind.






