30 June 2026, 02:10

Volkswagen plant radikale Stellenstreichungen – bis zu 100.000 Jobs in Gefahr

Volkswagen: 4 Werke und 100.000 Jobs in Gefahr? Der Machtkampf beginnt

Volkswagen plant radikale Stellenstreichungen – bis zu 100.000 Jobs in Gefahr

Volkswagen bleibt zwar profitabel, gerät aber zunehmend unter Druck von Investoren wegen seiner schwächelnden Position in Asien. Die Unternehmensführung plant nun massive Stellenstreichungen – bis zu 100.000 Arbeitsplätze könnten betroffen sein. Diese Pläne sorgen sowohl bei Mitarbeitenden als auch bei Aktionären für Besorgnis.

Der Aufsichtsrat wird am 9. Juli zusammentreten, um über die vorgeschlagenen Kürzungen zu beraten. Im Rahmen der Umstrukturierung könnten vier deutsche Werke geschlossen werden, darunter die Standorte Hannover und Emden. Vertreter der Belegschaft wurden in der frühen Planungsphase nicht konsultiert.

Das Land Niedersachsen, das mit 20,2 Prozent an Volkswagen beteiligt ist, übt erheblichen Einfluss auf den Aufsichtsrat aus. Die dort regierende rot-grüne Koalition verfügt über die Macht, weitreichende Entscheidungen zu blockieren. Aktuell notiert die Aktie des Konzerns mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 3,7 für das laufende Geschäftsjahr.

Analysten prognostizieren für das kommende Jahr einen Gewinn pro Aktie von 24,21 Euro, während der aktuelle Aktienkurs bei 72,54 Euro liegt. Investoren zeigen sich jedoch zurückhaltend bei deutschen Autowerten und zweifeln an der langfristigen Stabilität der Branche.

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Die geplanten Kürzungen könnten die Geschäftsaktivitäten von Volkswagen in Deutschland grundlegend verändern. Mit dem anstehenden Aufsichtsratstermin hängt der Ausgang maßgeblich von der Zustimmung Niedersachsens ab. Zwar bleibt die Profitabilität des Konzerns vorerst gewahrt, doch seine künftige Strategie steht unter scharfer Beobachtung.

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