VSG Altglienicke feiert Pokaltriumph und zieht sensationell in den DFB-Pokal ein
Dorit GierschnerVSG Altglienicke feiert Pokaltriumph und zieht sensationell in den DFB-Pokal ein
VSG Altglienicke krönt sich im Berliner Pokalfinale mit einem dramatischen Sieg und zieht in den DFB-Pokal ein
In einem packenden Finale sicherte sich VSG Altglienicke den Berliner Pokal und damit die Teilnahme am DFB-Pokal. Das Spiel endete nach Verlängerung mit 2:1 – Torhüter Luis Maria Zwick wurde mit entscheidenden Paraden zum Matchwinner.
Die Mannschaft dominierte zwar die erste Halbzeit, stand nach 90 Minuten aber nur 1:1 unentschieden da. Die Aufgabe wurde noch schwieriger, als sie in Unterzahl gerieten. Zwick, der seine eigene Leistung trotz allem als „schrecklich“ bezeichnete, hielt sein Team mit wichtigen Rettungen im Spiel – darunter ein gehaltener Elfmeter.
Jonas Nietfeld traf in der Verlängerung zum Siegtreffer und löste damit Jubel bei den Außenseitern aus. Sportdirektor Torsten Mattuschka gestand, die Anspannung habe ihn fast „umgebracht“ – scherzte er. Seine Freude währte jedoch nur kurz: Er musste die Feierlichkeiten vorzeitig verlassen, um seine Tochter bei einem Cheerleading-Auftritt zu unterstützen.
Mattuschka lobte die mentale Stärke seiner Mannschaft und betonte, der Sieg gegen den BFC Dynamo sei vollkommen verdient. Nun, da die Teilnahme am DFB-Pokal feststeht, hofft er auf ein Traumlos in der ersten Runde – etwa gegen Schalke 04, Borussia Mönchengladbach oder Werder Bremen.
Der Triumph ist ein historischer Moment für VSG Altglienicke, der dem Team die Chance auf Duelle mit Deutschlands Top-Klubs im DFB-Pokal eröffnet. Dank Zwicks Heldentaten und Nietfelds spätem Treffer wird der Verein in der nächsten Saison auf nationaler Bühne vertreten sein.






