15 May 2026, 20:14

Warnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am 19. Mai lahm – was Patienten jetzt wissen müssen

Großes Krankenhausgebäude mit einer "Notfall"-Aufschrift, umgeben von einem Metallzaun, umgeben von Pflanzen, Informationsschildern, Fahrzeugen und Klimageräten unter einem bewölkten Himmel.

Warnstreik legt Universitätsklinikum Freiburg am 19. Mai lahm – was Patienten jetzt wissen müssen

Universitätsklinikum Freiburg erwartet erhebliche Einschränkungen am Dienstag, 19. Mai 2026

Am kommenden Dienstag wird das Universitätsklinikum Freiburg mit massiven Beeinträchtigungen rechnen müssen, da sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem ganztägigen Warnstreik anschließen. Die von der Gewerkschaft ver.di organisierte Aktion ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Patienten werden aufgefordert, sich auf Verzögerungen und mögliche Terminverschiebungen einzustellen.

Der Streik folgt einem Aufruf von ver.di, bei dem Beschäftigte ihre Arbeit niederlegen, um gegen die aktuellen Gehaltsverhandlungen zu protestieren. Zwar hat das Klinikum eine Mindestversorgungsvereinbarung getroffen, doch die Notfallversorgung bleibt gewährleistet. Notfallbehandlungen, Intensivmedizin und dringende Operationen werden wie gewohnt fortgesetzt.

Nicht dringliche Eingriffe, darunter geplante Operationen und ambulante Termine, könnten jedoch verschoben werden. Betroffene Patienten erhalten bei einer Absage eine direkte Benachrichtigung. In kritischen Bereichen wie Geburtshilfe, Onkologie und Kinderheilkunde wird der Betrieb ohne Unterbrechung aufrechterhalten.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Klinikleitung appelliert an die Bevölkerung, die Notaufnahme ausschließlich bei echten Notfällen aufzusuchen. Wo möglich, sollten Patientinnen und Patienten während des Streiks alternative Krankenhäuser für ihre Behandlung in Betracht ziehen.

Der Warnstreik wird zwar den Regelbetrieb beeinträchtigen, die lebensnotwendige Versorgung bleibt jedoch sichergestellt. Patienten mit geplanten Terminen sollten sich über mögliche Änderungen oder Absagen informieren. Das Klinikum geht davon aus, dass der Betrieb nach Ende der Arbeitsniederlegung wieder normal läuft.

Quelle