19 June 2026, 14:10

Warum Berlins "Podiumsfamilie" ohne Kai Wegner diskutiert – und er lieber über Kleingärten spricht

Wo ist Kai Wegner?

Warum Berlins "Podiumsfamilie" ohne Kai Wegner diskutiert – und er lieber über Kleingärten spricht

Eine Reihe öffentlicher Debatten in Berlin hat die häufigen Auftritte von Steffen Krach (SPD), Elif Eralp (Die Linke) und Werner Graf (Bündnis 90/Die Grünen) in den Fokus gerückt. Ihre regelmäßige Teilnahme sorgt für Aufmerksamkeit – ein Moderator bezeichnete sie sogar als „kleine Podiumsfamilie“. Kai Wegner (CDU) hingegen fehlt bei diesen Diskussionen oft und lässt sich stattdessen vertreten.

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Krach, Eralp und Graf nahmen kürzlich an einer Debatte zur Bildungspolitik teil. Das Trio hat bereits mehrfach in derselben Runde diskutiert und sich damit seinen Spitznamen verdient. Besonders Krach ist in solchen Formaten präsent – vermutlich, um sein Profil zu schärfen, da er im Abgeordnetenhaus nur wenige dokumentierte Reden hält.

Wegner dagegen hat mehrere hochkarätige Veranstaltungen versäumt. Bei einer Debatte über Strategien gegen Antisemitismus schickte er Justizsenator Felor Badenberg (CDU) als Vertreter. Beim Bildungskongress der Berliner Bildungsallianz ließ er sich durch Katharina Günther-Wünsch (CDU) vertreten. Auch bei einer Podiumsdiskussion zur Zukunft von Kunst und Kultur fehlte er – während Krach, Eralp und Graf anwesend waren.

Trotz seiner Abwesenheiten hat Wegner nun seine Teilnahme an einer kommenden Veranstaltung des Landesverbandes der Gartenfreunde zugesagt. Thema wird sein: „Die Zukunft der Kleingärten in Berlin“. Die bisherige Praxis, sich in politischen Debatten vertreten zu lassen, deutet darauf hin, dass Wegner solche Auftritte bevorzugt delegiert. Seine angekündigte Anwesenheit beim Gartenthema markiert daher eine seltene persönliche Teilnahme. Beobachter stellen fest, dass er sich aus den breiten politischen Diskussionen der Stadt weitgehend heraushält.

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