Warum der 7. Dezember der Nationale Krippentag in Deutschland ist
Deutschland feiert jedes Jahr am 7. Dezember den Nationalen Krippentag
Das Fest ehrt eine Tradition, die sich über Jahrhunderte erstreckt. Erstmals begangen wurde der Tag 2020 – ins Leben gerufen von Sven Giese, dem Gründer des "Kalenders der kuriosen Feiertage aus aller Welt".
Die frühesten Darstellungen der Geburt Jesu entstanden bereits in der frühen christlichen Zeit. Diese schlichten Szenen zeigten lediglich das Jesuskind, einen Ochsen und einen Esel. Im 16. Jahrhundert verbreiteten sich Krippendarstellungen in Italien, und im 17. Jahrhundert gelangten sie nach Deutschland.
1802 wurden Krippen in Kirchen verboten, woraufhin sich die Tradition in private Haushalte verlagerte. Zur gleichen Zeit bereicherten zusätzliche Figuren wie Hirten und die Heiligen Drei Könige die Szenen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ermöglichte die massenhafte Produktion erschwinglicher Krippenfiguren vielen Familien den Zugang zu dieser Tradition.
Sven Giese wählte den 7. Dezember als Termin, da er sich harmonisch in die Adventszeit einfügt. Das Datum ist weder zu früh noch zu spät und gibt den Menschen genug Zeit, ihre Krippen vor Weihnachten aufzubauen.
Der Nationale Krippentag ist heute ein jährlicher Anlass, um diese alte Tradition zu würdigen. Er erinnert daran, wie sich Krippendarstellungen von schlichten Kirchenszenen zu einem geliebten Brauch in den eigenen vier Wänden entwickelten. Der 7. Dezember bleibt ein fester Termin, an dem die Deutschen ihre Krippen vorbereiten und genießen.






