05 April 2026, 04:13

Weil am Rhein baut nachhaltige Holzerweiterung für Gemeinschaftsschule

Schwarzes und weißes Foto eines zweistöckigen Gebäudes mit Fenstern und Türen, umgeben von Bäumen unter einem klaren Himmel, beschriftet mit "Regierungs-Schule, Thwaites, 1905" mit Holzplanken unten.

Weil am Rhein baut nachhaltige Holzerweiterung für Gemeinschaftsschule

In Weil am Rhein hat der Bau einer Holzerweiterung für die Gemeinschaftsschule begonnen. Das Projekt schafft rund 1.200 Quadratmeter Nutzfläche, darunter 14 Klassenzimmer und spezielle Lernbereiche. Als energieeffizientes Low-Tech-Gebäude konzipiert, erfüllt es den strengen deutschen KfW-55-Effizienzstandard.

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Die Erweiterung entsteht in hybrider Holzbauweise mit vorgefertigten Holzelementen. Das verwendete Holz stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern in Süddeutschland und Österreich. Diese Methode verkürzt nicht nur die Bauzeit, sondern reduziert auch die Umweltbelastung.

Das Gebäude wird mit Fernwärme und Solarenergie betrieben, was niedrige Betriebskosten garantiert. Im Inneren entstehen neben Klassenzimmern auch Fachräume, eine Bibliothek sowie Bereiche für Veranstaltungen und selbstständiges Lernen. Die Kosten für die Holzkonstruktion belaufen sich auf etwa 1,8 Millionen Euro.

Die nächsten Bauarbeiten beginnen am Dienstag, dem 31. März 2026. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für den Sommer 2027 geplant. Weil am Rheins Vorgehen folgt einem übergeordneten Trend in Bayern, wo mindestens 19 Pilotprojekte hybride Holzgebäude erproben. Ähnliche Beispiele sind der Ausbau der Karl-Schubert-Schule in Leipzig und ein Schulkomplex in Stuttgart-Feuerbach.

Nach Abschluss bietet die Erweiterung moderne, nachhaltige Lernräume für die Schülerinnen und Schüler. Das Projekt steht im Einklang mit den wachsenden Bestrebungen in ganz Deutschland, bei öffentlichen Gebäuden umweltfreundliche Baumethoden einzusetzen. Die Fertigstellung ist für den Sommer 2027 vorgesehen.

Quelle