03 April 2026, 06:13

WM 2026: Bundesregierung lockert Lärmschutz für nächtliche Public Viewing

Große Menschenmenge auf den Sitzen im Allianz Arena Stadion bei einem Fussballspiel, mit einer Bühne rechts, Fahnen, Masten und einem Bildschirm im Hintergrund unter einem sichtbaren Himmel.

WM 2026: Bundesregierung lockert Lärmschutz für nächtliche Public Viewing

Bundeskabinett lockert Lärmschutzregeln für die WM 2026

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Die deutsche Bundesregierung hat eine neue Verordnung verabschiedet, die die Lärmschutzbestimmungen während der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 lockert. Damit sind öffentliche Übertragungen von Späterspielen möglich – darunter zwei Vorrundenspiele der deutschen Mannschaft, die erst um 22 Uhr beginnen. Kommunen können nun zwischen Fußballfeiern und dem üblichen Schutz der nächtlichen Ruhe abwägen.

Die bundesweite Regelung gilt vom 11. Juni bis zum 19. Juli und umfasst damit die gesamte Turnierdauer. In diesem Jahr fallen ungewöhnlich viele WM-Spiele in die Zeit zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens. Ohne die Anpassung hätten strenge Ruhezeiten öffentliche Übertragungen stark eingeschränkt.

In Braunschweig zeigt die Location Schön & Fröhlich alle drei Vorrundenspiele der deutschen Nationalmannschaft live. Auf dem Gelände des BV Germania Wolfenbüttel wird zudem das Spiel gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni übertragen – Anpfiff ist ebenfalls um 22 Uhr. Große Veranstaltungen auf den zentralen Plätzen der Region sind diesmal jedoch nicht geplant.

Bei früheren Weltmeisterschaften versammelten sich tausende Fans an Orten wie dem Martinikirche-Platz, dem Schlossplatz oder der Eisfläche in Salzgitter. Ob 2026 ähnliche Public-Viewing-Events stattfinden, steht noch nicht fest.

Die vorübergehende Lärmausnahme gibt den Kommunen Spielraum, um nächtliche Übertragungen zu genehmigen. Lokale wie Schön & Fröhlich oder der BV Germania Wolfenbüttel bereiten sich bereits auf die Spiele der deutschen Mannschaft vor. Die Sonderregelung gilt ausschließlich während des Turniers und endet mit dem Finale am 19. Juli.

Quelle