04 April 2026, 16:13

WM 2026: Nagelsmanns defensive Schwächen machen Deutschland zum Außenseiter

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld mit einem Ball und einem Tor, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

WM 2026: Nagelsmanns defensive Schwächen machen Deutschland zum Außenseiter

Deutschlands jüngste Auftritte sorgen vor der WM 2026 für Bedenken

Defensive Schwächen und fragwürdige Personalentscheidungen haben die Fans verärgert. Bundestrainer Julian Nagelsmann räumt nun ein, dass andere Nationen als stärkere Titelanwärter gelten.

Die Probleme der deutschen Mannschaft zeigten sich deutlich im Spiel gegen die Schweiz, bei dem drei von sieben Torabschlüssen im Gehäuse landeten. Abwehrfehler, darunter ein misslungener Pass von Nico Schlotterbeck, bescherte den Gegnern einfache Torchancen. Selbst gegen Ghana, eine Mannschaft mit wenig offensiver Ausrichtung, kassierte Deutschland unnötige Gegentreffer.

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Nagelsmann bleibt trotz Kritik bei seinen taktischen Entscheidungen. Joshua Kimmich, eigentlich als Mittelfeldregisseur gesetzt, wird auf der rechten Abwehrseite eingesetzt – was sowohl die Defensive als auch die Kreativität schwächt. Deniz Undav, der nach seiner Einwechslung gegen Ghana das Siegtor erzielte, bleibt dagegen meist nur Ersatzspieler. Zwar hatte er sich mit Treffern in den Testspielen vor der EM 2024 einen Platz im Kader erkämpft, doch ein Stammplatz bleibt ihm verwehrt.

Im Sturm setzten Nagelsmann in den letzten Partien vor allem auf Kai Havertz und Niclas Woltemade. Doch Undavs Wirkung als Joker hat die Diskussion um die Stürmerfrage neu entfacht. Zwar überzeugen Spieler wie Florian Wirtz, Antonio Rüdiger, Jamal Musiala und Lennart Karl mit starken Leistungen, doch die defensiven Defizite überschatten ihre Beiträge.

Nagelsmanns Weigerung, taktisch oder personell nachzubessern, macht Deutschland angreifbar. Während andere Nationen nun als Favoriten für die WM gelten, muss das Team seine Abwehrprobleme und die ungelöste Stürmerfrage klären. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob Änderungen folgen – oder ob die gleichen Schwächen bestehen bleiben.

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