Zwei Drittel der Studiengänge bald ohne Zulassungsbeschränkungen in Deutschland
Rebekka LangernZwei Drittel der Studiengänge bald ohne Zulassungsbeschränkungen in Deutschland
Mehr als zwei Drittel der Studiengänge an deutschen Hochschulen werden bald für alle Bewerber offen sein. Diese Entwicklung spiegelt einen breiteren Trend wider, der die Zugangsbeschränkungen im ganzen Land reduziert. Aktuelle Zahlen zeigen, dass nur noch eine Minderheit der Studiengänge Zulassungsvoraussetzungen stellt.
Vor einem Jahrzehnt hatten fast die Hälfte aller Bachelorstudiengänge in Deutschland Zugangsbeschränkungen. Heute liegt dieser Anteil bei nur noch 28,7 Prozent. Insgesamt haben derzeit nur 31,6 Prozent der Hochschulprogramme Zulassungsbeschränkungen.
Sieben von zehn grundständigen Studiengängen verlangen keine bestimmten Noten im Schulabschlusszeugnis mehr. Besonders in Hamburg ist der Anteil der zulassungsbeschränkten Studiengänge in den vergangenen zwei Jahren spürbar gesunken.
Regionale Unterschiede bleiben bestehen. Berlin und Baden-Württemberg weisen den höchsten Anteil an Studiengängen mit Zulassungsbeschränkungen auf. Dagegen haben Thüringen, Brandenburg und Rheinland-Pfalz die niedrigsten Anteile.
Bis zum Wintersemester 2026/27 wird die Mehrheit der Studiengänge in Deutschland ohne Beschränkungen zugänglich sein. Diese Veränderung bedeutet einen erleichterten Zugang für viele Studieninteressierte. Der Trend unterstreicht zudem eine Entwicklung hin zu einer inklusiveren Hochschulbildungspolitik.






