21 March 2026, 10:13

Audi verliert Formel-1-Chef Jonathan Wheatley kurz vor Debüt 2026

Eine Gruppe von Menschen, die um ein Formel-E-Rennwagen auf einer Rennstrecke feiern, mit einem Stadion voller Zuschauer im Hintergrund.

Audi verliert Formel-1-Chef Jonathan Wheatley kurz vor Debüt 2026

Audi hat den Rücktritt von Formel-1-Teamchef Jonathan Wheatley aus persönlichen Gründen bekannt gegeben. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem der deutsche Automobilhersteller seinen Einstieg in die Rennserie zur Saison 2026 vorbereitet. Audi-CEO Gernot Döllner würdigte Wheatleys zentrale Rolle bei der frühen Entwicklung des Teams.

Wheatley war im April 2025 zu Audi gestoßen und hatte gemeinsam mit Mattia Binotto in einer geteilten Führungsstruktur gearbeitet. Gemeinsam legten sie den Grundstein für Audis Formel-1-Projekt, das auf der bestehenden Struktur des Sauber-Teams aufbaut. Döllner betonte, dass Wheatleys Beiträge in dieser Übergangsphase von entscheidender Bedeutung gewesen seien.

Mit Wheatleys Abgang übernimmt Binotto nun die alleinige Verantwortung für das Formel-1-Programm. Audi bestätigte, dass Binotto die unter Wheatleys Führung eingeschlagene Richtung beibehalten und das Team damit auf Kurs für den Debüteinstieg 2026 halten werde. Das langfristige Ziel bleibt unverändert: Bis 2030 soll ein Team entstehen, das um die Weltmeisterschaft mitkämpfen kann.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Medienberichte bringen Wheatley mit Aston Martin in Verbindung und spekulieren, er sei ein aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge eines scheidenden Verantwortlichen. Bisher gibt es jedoch keine offizielle Bestätigung, und weder Wheatley noch Aston Martin haben sich zu einem möglichen Wechsel oder dessen Modalitäten geäußert.

Audis Vorbereitungen für die Formel 1 laufen nun unter der alleinigen Führung Binottos weiter. Das Team konzentriert sich weiterhin auf den Einstieg 2026 und strebt an, bis zum Ende des Jahrzehnts um Titel mitzufahren. Über Wheatleys nächste Schritte gibt es trotz anhaltender Medienspekulationen noch keine Klarheit.

Quelle