Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Serie – doch der Umbruch beginnt
Rebekka LangernBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel in Serie – doch der Umbruch beginnt
Die Berlin Recycling Volleys haben sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Volleyball-Meisterschaft gesichert. Im Finale besiegten sie die SVG Lüneburg mit einem klaren 3:0 und holten sich damit den Titel. Trotz dieses Erfolgs bezeichnete das Team die Saison als unbeständig und bereitet sich nun auf umfangreiche Veränderungen vor.
Der Meisterschaftsgewinn markiert eine weitere dominierende Saison für den Verein, der damit seine Siegesserie auf ein ganzes Jahrzehnt ausdehnt. Dennoch räumte Geschäftsführer Kaweh Niroomand ein, dass das Team über die gesamte Spielzeit hinweg mit Schwankungen in der Leistung zu kämpfen hatte.
Mehrere Leistungsträger werden den Verein verlassen, darunter Nehemiah Mote, Moritz Reichert und Jake Hanes, sowie mindestens sechs weitere Spieler. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz haben hingegen bereits zugesagt, auch in der kommenden Saison für das Team aufschlagen zu werden.
Bei den Neuzugängen stößt Louis Kunstmann vom VfB Friedrichshafen zum Kader, während Erik Shoji nach seinem früheren Engagement zwischen 2014 und 2016 zum Verein zurückkehrt.
Die Trainersituation bleibt vorerst ungeklärt: Interimstrainer Alexandre Leal wird sein Amt abgeben, doch ein dauerhafter Nachfolger für die nächste Spielzeit steht noch nicht fest.
Mit dem zehnten Titel in Serie beginnt für die Berlin Recycling Volleys nun eine Phase des Umbruchs. Zahlreiche Abgänge und neue Verpflichtungen werden das Team prägen, während die Suche nach einem Cheftrainer weitergeht. Im Fokus steht vor allem die Steigerung der Konstanz nach einer durchwachsenen Saison.






