"Lange Nacht der Museen" in Halle und Leipzig: Überfüllte Züge trüben das Kulturerlebnis
Rebekka Langern"Lange Nacht der Museen" in Halle und Leipzig: Überfüllte Züge trüben das Kulturerlebnis
Tausende Besucher strömten am Wochenende zur „Langen Nacht der Museen“ in Halle und Leipzig. Das Event bot verlängerte Öffnungszeiten, Führungen und kostenlosen Nahverkehr für Ticketinhaber. Doch überfüllte Züge führten später zu Verspätungen und ließen manche Fahrgäste zurück.
Die gemeinsame Museumsnacht umfasste Standorte in beiden Städten. In Halle konnten Besucher das Händel-Haus, das Kunstmuseum Moritzburg und das Landesmuseum für Vorgeschichte erkunden. In Leipzig standen das Grassimuseum für Angewandte Kunst, das Bach-Museum und das Museum der bildenden Künste auf dem Programm. Ticketinhaber nutzten zudem Busse, Straßenbahnen und S-Bahnen kostenlos.
Nach Mitternacht versuchten viele Besucher, von Halle aus nach Hause zu kommen. Die S3 nach Leipzig fiel aus, sodass alle auf die S5 ausweichen mussten. Doch auch diese war schnell hoffnungslos überfüllt – Dutzende Reisende konnten nicht mehr einsteigen. Da die nächste S5 erst in über einer Stunde kommen sollte, mussten viele lange am Bahnhof warten.
Die Veranstaltung lockte zwar große Besuchermassen an, doch Transportprobleme trübten für manche die Heimfahrt. Zwar war der ÖPNV im Ticket inbegriffen, doch ausgefallene und überlastete Züge sorgten für Verzögerungen. Die Organisatoren könnten für künftige Events die Reiseplanung überdenken müssen.






