Deutsche Skitalente glänzen mit Gold – doch der Weg nach oben bleibt steinig
Rebekka LangernDeutsche Skitalente glänzen mit Gold – doch der Weg nach oben bleibt steinig
Deutscher Skisport fördert neue Talente
In den vergangenen Jahren hat der deutsche alpine Skisport frischen Nachwuchs hervorgebracht. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2023 im italienischen Tarvisio sicherten sich zwei junge Skifahrer Goldmedaillen – ein Lichtblick für die Entwicklung des Wintersports im Land.
Seither verlief die Karriere dieser Athleten unterschiedlich: Einige mussten Rückschläge hinnehmen, andere setzen ihren Aufstieg fort.
Felix Rösle vom SC Sonthofen gewann in Tarvisio den Titel im Abfahrtslauf und beeindruckte mit Tempo und Präzision. Sein Sieg unterstrich die Stärke Deutschlands in dieser Disziplin. Benno Brandis vom TSV Durach folgte mit Gold im Super-G.
Beide Sportler stammen aus dem Oberallgäu, einer bekannten Talentschmiede für Wintersportler. Ihr Erfolg lenkte die Aufmerksamkeit auf ein noch jüngeres Ausnahmetalent aus der Region, das seitdem im Rampenlicht steht.
Neben diesen Erfolgen sorgte auch Elias Kogler in der Saison 2024/25 für Furore. Er erreichte Podestplatzierungen bei U23-Europacup-Rennen, hatte jedoch mit Verletzungen zu kämpfen, die seinen Schwung bremsten. Trotz einzelner Erfolge bleibt die deutsche U23-Szene zwar konkurrenzfähig, hinkt Anfang 2026 aber noch hinter dominierenden Skinationen wie Norwegen und der Schweiz her.
Die Junioren-WM 2023 brachte Deutschland zwei Goldmedaillen und neue Hoffnung. Seither meistern einige Athleten Herausforderungen, während andere sich weiterentwickeln. Die Zukunft des deutschen Skisports hängt nun davon ab, wie sich diese jungen Talente in den kommenden Jahren behaupten.






