girocard wird digital: Neue Funktionen für Deutschlands beliebtestes Zahlungsmittel
Rebekka Langerngirocard wird digital: Neue Funktionen für Deutschlands beliebtestes Zahlungsmittel
Neuerungen für die girocard: Deutschlands beliebtestes bargeldloses Zahlungsmittel wird aufgerüstet
Die girocard, das in Deutschland am weitesten verbreitete bargeldlose Zahlungsmittel, erhält in Kürze wichtige Updates. Die Änderungen sollen ihre Einsatzmöglichkeiten erweitern und die Sicherheit bei In-App-Zahlungen erhöhen. Aktuell sind rund 100 Millionen girocards im Umlauf.
Ab Anfang 2027 wird es möglich sein, mit der girocard direkt in Apps zu bezahlen. Zudem führt das System eine Händler-Whitelist ein, um die Sicherheit solcher Transaktionen zu verbessern. Auch Payback Pay, das bisher auf Lastschrift und Kreditkarten setzt, wird künftig girocard-Zahlungen unterstützen.
Ab dem kommenden Jahr könnte die girocard zudem für die Buchung von Mietwagen oder die Reservierung von Hotelzimmern nutzbar werden. Darüber hinaus plant die Euro Kartensysteme GmbH, den elektronischen Altersnachweis per girocard für den Kauf von Alkohol auszuweiten.
Verhandlungen mit großen Lebensmittelhändlern laufen bereits, um die girocard in deren Apps zu integrieren. Trotz des digitalen Ausbaus bleiben physische girocards vorerst erhalten – ein vollständiger Verzicht darauf ist in den nächsten 20 Jahren nicht geplant, auch wenn ein rein digitaler Umstieg theoretisch denkbar bleibt. Die Neuerungen zielen darauf ab, das System kostengünstig zu halten und gleichzeitig seine Funktionalität zu erweitern.
Die Updates sollen die girocard noch alltagstauglicher machen. Sowohl digitale als auch physische Varianten bleiben verfügbar, um den Nutzern maximale Flexibilität zu bieten. Die Änderungen sind darauf ausgelegt, die Erschwinglichkeit und die breite Akzeptanz des Systems zu bewahren.






