20 April 2026, 10:13

Hamburg und Bremen kämpfen im "Entsiegelungs-Derby" um mehr Grün statt Beton

Ein Kiesweg schlängelt sich durch einen grünen Park mit Bäumen, Pflanzen, Gras, Bänken, Tischen und fernen Gebäuden unter einem Himmel voller weißer Wolken.

Hamburg und Bremen kämpfen im "Entsiegelungs-Derby" um mehr Grün statt Beton

Hamburg und Bremen liefern sich ein neues Umweltduell: Weg mit dem Beton, her mit dem Grün

Im Rahmen des "Entsiegelungs-Derbys Nord" treten Hamburg und Bremen nun in einem Wettbewerb an, um möglichst viele versiegelte Flächen zu entsiegeln und in Grünflächen umzuwandeln. Bis Ende 2026 gilt es, so viel Beton und Asphalt wie möglich zurückzubauen. Laut Behörden soll die Initiative Städten helfen, sich besser an den Klimawandel anzupassen und gleichzeitig urbanen Raum begrüner zu gestalten.

Ausgerufen wurde der Wettbewerb vom Hamburger Ministerium für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft. Er ist Teil der bundesweiten "Entsiegelungs-Challenge", bei der beide Städte in der Kategorie "Major League" gegeneinander antreten. Das Ziel ist klar: Pro Kopf sollen Beton- und Asphaltflächen abgebaut und durch wasserdurchlässige, bepflanzte Böden ersetzt werden.

Katharina Fegebank, Hamburger Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Landwirtschaft, betonte, dass Klimaanpassung nur gemeinsam gelingen könne. Jede Stadt profitiere davon, versiegelte Flächen zu reduzieren – das verbessere die Wasserspeicherung und mindere die Hitzeentwicklung. Allein Hamburg habe im vergangenen Jahr über 5.400 Quadratmeter Fläche entsiegelt.

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Auch in Bremen können Bürgerinnen, Bürger und Organisationen ihre Beiträge im Rahmen der Initiative "Bremen entsiegelt! – Wettbewerb für eine grünere Stadt" dokumentieren. Einsendeschluss für alle Projekte ist der 31. Oktober 2026.

Der Wettbewerb soll urbane Räume verändern, indem harte Oberflächen durch Grün ersetzt werden. Teilnehmende in beiden Städten haben bis Ende Oktober 2026 Zeit, ihre Entsiegelungsprojekte einzureichen. Die Ergebnisse werden zeigen, wie weit Hamburg und Bremen bei der Anpassung an den Klimawandel kommen.

Quelle