06 May 2026, 08:29

"Heimat" in Mainz: Wie ein Restaurant zum politischen Zankapfel wurde

Ein Restaurant-Innenraum mit Holztischen und -stühlen, großen Fenstern, Pflanzen und Beleuchtung, mit Blick auf eine Berliner Straße mit Fußgängern, Gebäuden und Beschilderung.

"Heimat" in Mainz: Wie ein Restaurant zum politischen Zankapfel wurde

Ein Restaurant in Mainz mit dem Namen Heimat ist zum Zentrum anhaltender Feindseligkeiten gegen seinen Besitzer, Veli Ivecen, geworden. Seit der Eröffnung ist das Lokal immer wieder Ziel verbaler Angriffe, Vandalismus und Vorwürfe verschiedener politischer Gruppen geworden. Ivecen hatte den Ort ursprünglich als ein Zuhause für alle Gäste konzipiert – unabhängig von Herkunft oder Überzeugung.

Die Anfeindungen begannen kurz nach der Eröffnung von Heimat: Kritiker bezeichneten Ivecen als Nazi und schmierten Parolen wie „Das hier ist mein Zuhause, nicht deins“ an die Außenwände des Gebäudes. Die Angriffe kommen aus allen politischen Lagern und setzen den Besitzer und sein Team unter ständigen Druck.

Zunächst überlegte Ivecen, das Restaurant umzubenennen, um die Spannungen zu entschärfen. Später entschied er sich dagegen und bleibt entschlossen, die ursprüngliche Vision zu bewahren. Während er offenes Feedback zur Küche begrüßt, bezeichnet er persönliche Beleidigungen und Drohungen als inakzeptabel.

Ivecens Ziel war es stets, in Mainz einen Ort der Offenheit für alle zu schaffen. Doch aus dem Projekt ist ein Schlachtfeld geworden, auf dem die Feindseligkeit den eigentlichen Zweck des Restaurants überlagert.

Die anhaltenden Angriffe zwingen Ivecen, sowohl sein Geschäft als auch dessen Namen zu verteidigen. Trotz des Gegenwinds bleibt er dem Gedanken von Heimat als Ort der Einheit verpflichtet. Vorerst hat das Restaurant weiter geöffnet – doch von einer Beruhigung der Kontroverse ist nichts zu spüren.

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