22 March 2026, 12:16

Mecklenburg-Vorpommern setzt auf grüne Energie und nachhaltigen Tourismus bis 2035

Plakat für Bergbahn, Deutschland, das seine elektrifizierte Stadt mit Bildern von Gebäuden, Bäumen, Hügeln und beschreibendem Text bewirbt.

Mecklenburg-Vorpommern setzt auf grüne Energie und nachhaltigen Tourismus bis 2035

Mecklenburg-Vorpommern treibt grüne Initiativen in Städten und Tourismus voran

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Von erneuerbaren Energieprojekten bis hin zu umweltfreundlichem Verkehr setzt die Region auf Emissionsreduktion und Nachhaltigkeit. Wichtige Entwicklungen in Schwerin, Rostock und kleineren Küstenorten unterstreichen diesen Wandel.

In Schwerin bleibt das historische Schweriner Schloss nach seiner Ernennung zum UNESCO-Weltkulturerbe die größte Attraktion der Stadt. Gleichzeitig modernisiert die Stadt seit 2020 ihr Verkehrsnetz: Die Busse werden schrittweise von Diesel auf Elektroantrieb umgestellt, während die Straßenbahnen bereits mit Ökostrom fahren. Das lokale Versorgungsunternehmen baut zudem erneuerbare Energien wie Biogas und Geothermie aus – mit dem Ziel, bis 2035 eine vollständige Versorgung mit Ökostrom zu erreichen.

Die benachbarte Großstadt Rostock hat sich ebenfalls ehrgeizige Ziele gesetzt: Die Behörden streben an, den gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken und die CO₂-Emissionen bis 2030 um 40 Prozent zu senken. Bereits jetzt werden über 80 Prozent des Rostocker Abfalls durch Aufbereitung, Vergärung und Verbrennung energetisch genutzt. Im Rostocker Hafen setzen Kreuzfahrtunternehmen auf Landstrom und schadstoffarme Kraftstoffe wie Flüssigerdgas, um die Umweltbelastung zu verringern. Zudem läuft das Projekt H2GE Rostock, das einen Importterminal für grünen Ammoniak sowie neue Wasserstoff-Pipelines für die Versorgung Ostdeutschlands vorsieht.

Auch der Tourismus wird in der Region nachhaltiger: Hotels und Pensionen setzen zunehmend auf Ökostrom, recycelte Materialien und LED-Beleuchtung, während viele Betriebe E-Bike-Verleih und E-Auto-Ladestationen anbieten. In Warnemünde hebt sich das Dock Inn hervor – ein Hotel aus wiederverwendeten Schiffscontainern, das Bauabfälle und Ressourcenverbrauch reduziert. Selbst historische Gebäude werden modernisiert: Die Nikolaikirche in Rostock trägt nun ein Solarpanel-Dach und dient als flexibler Veranstaltungsort.

Obwohl genaue Zahlen fehlen, werben Küstenorte wie Thiessow und Ostseebad Dierhagen mit biofreundlichen Aufenthalten. Eine vollständige Übersicht über Biohotels oder Greensign-zertifizierte Unterkünfte für 2023 gibt es jedoch nicht.

Die Veränderungen spiegeln das Bestreben wider, Mecklenburg-Vorpommern nachhaltiger zu gestalten. Städte investieren in saubere Energien, Abfallverwertung und emissionsarmen Verkehr, während Tourismusbetriebe vermehrt auf umweltfreundliche Gebäude und Dienstleistungen setzen. Der langfristige Erfolg der Region hängt von der Fortführung dieser Projekte und Partnerschaften ab.

Quelle