Neuer Flughafen-Frankfurt-Plan: Weniger Lärm für manche, mehr für andere bis 2033
Rebekka LangernNeuer Flughafen-Frankfurt-Plan: Weniger Lärm für manche, mehr für andere bis 2033
Ein neuer Betriebsplan für den Flughafen Frankfurt ist vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft und Verkehr geprüft worden. Das von der Deutschen Flugsicherung (DFS) und der Fraport entwickelte Konzept zielt darauf ab, die Lärmbelastung in den umliegenden Gemeinden auszugleichen und gleichzeitig das künftige Wachstum des Flugverkehrs vorzubereiten. Das bestehende System bleibt vorerst bis mindestens 2028 in Kraft, bevor schrittweise Änderungen eingeführt werden.
Der überarbeitete Plan konzentriert sich darauf, den Fluglärm gleichmäßiger auf die Region zu verteilen. Bis 2033 werden etwa 560.000 Flugbewegungen pro Jahr erwartet. Einige Gebiete wie Nauheim und Rüsselsheim sollen entlastet werden, während andere, darunter Flörsheim und Eddersheim, mit einer höheren Belastung rechnen müssen.
Um die Auswirkungen abzumildern, wurde ein freiwilliges Lärmschutzpaket aufgelegt. Dazu gehören erweiterte Schallschutzmaßnahmen für Gebäude sowie zusätzliche Fördermittel für besonders betroffene Stadtteile. Der Plan fördert zudem den Einsatz leiserer Flugzeuge und führt eine morgendliche Lärmpause vor 6 Uhr ein.
Das Land Hessen hat die Vorlage geprüft und als gleichwertig mit den bestehenden Lärmschutzvorschriften bewertet. Die Behörden werden die Umsetzung durch laufende Kontrollen begleiten, um die Einhaltung und Fairness zu gewährleisten.
Das neue Konzept soll ruhigere Phasen schaffen und den Lärm gerechter auf die umliegenden Städte verteilen. Wiesbaden und Mainz bleiben von größeren zusätzlichen Belastungen verschont, während andere Gebiete gezielte Unterstützung erhalten. Die Umsetzung wird in den kommenden Jahren vom Land engmaschig überwacht.






