09 May 2026, 16:12

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Textanmerkungen, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg

Baden-Württembergs neue Grün-Schwarze Koalition berufen Nicole Razavi zur künftigen Verkehrsministerin

Die neue grün-schwarze Landesregierung in Baden-Württemberg hat Nicole Razavi zur nächsten Verkehrsministerin ernannt. Sie folgt auf Winfried Hermann, eine prägende Figur der Grünen, der die Verkehrspolitik des Landes 15 Jahre lang mitgestaltet hat. Razavi wechselt damit von ihrem bisherigen Amt als Bauministerin in die Verantwortung für zentrale Infrastrukturprojekte.

Winfried Hermann hatte nach eineinhalb Jahrzehnten im Amt seinen Rückzug angekündigt. In seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, stärkte die Radverkehrsinfrastruktur und trieb den Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge voran. Seine Arbeit wurde zum Kernstück des Wandels Baden-Württembergs hin zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik.

Nicole Razavi übernimmt das Amt mit fast 20 Jahren Erfahrung im Landtag. Sie setzte sich stets für Großprojekte wie Stuttgart 21 ein, das umstrittene Bahnprojekt, dessen Fertigstellung sie nun als Verkehrsministerin begleiten wird – neben weiteren zentralen Vorhaben im Verkehrssektor.

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Der Wechsel an der Spitze markiert zwar einen Führungswechsel, doch die Ausrichtung auf die Mobilitätsziele des Landes bleibt bestehen. Razavis bisherige Unterstützung für Stuttgart 21 deutet auf Kontinuität in der Politik hin. Ihre Ernennung unterstreicht zudem den Willen der Koalition, ökologische Ziele mit Infrastrukturvorhaben in Einklang zu bringen.

Mit dem Wechsel Razavis vom Bauministerium ins Verkehrsressort beginnt für Baden-Württembergs Verkehrspolitik eine neue Phase. Sie wird laufende Projekte vorantreiben und dabei an Hermanns Erbe anknüpfen. Der Schritt fällt in eine Zeit, in der die Grün-Schwarze Koalition ihre Amtszeit mit Fokus auf Infrastruktur und Nachhaltigkeit startet.

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