Niedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Projektagentur für Fördermittelhilfe
Vesna DöhnNiedersachsen stärkt Kommunen mit neuer Projektagentur für Fördermittelhilfe
Die Landesregierung Niedersachsens investiert 150.000 Euro, um die Unterstützung für kleine und mittlere Kommunen bei der Beantragung von Fördermitteln zu stärken. Die Maßnahme ist Teil eines Ausbaus der Beratungsangebote: Die bisherige Projektwerkstatt wird zu einer vollwertigen Projektagentur weiterentwickelt.
Die Projektwerkstatt startete 2022 als Pilotprojekt und wurde 2025 flächendeckend in Niedersachsen eingeführt. Seitdem haben nach Angaben vom 20. März 2026 rund 150 Kommunen ihre Dienstleistungen in Anspruch genommen.
Die neue Projektagentur wird Gemeinden nicht nur bei Förderanträgen begleiten, sondern auch deren Erfahrungen auswerten, um Verfahren zu vereinfachen. Entwicklungsministerin Melanie Walter betonte, es gehe darum, Fachwissen zu bündeln, Hindernisse zu identifizieren und praktische Verbesserungen umzusetzen.
Die Landesförderung für die Agentur ist bis Ende 2027 gesichert. Die aus den Kommunen gewonnenen Erkenntnisse sollen unter anderem die Plattform Förderfinder sowie das Niedersächsische Kommunale Fördergesetz optimieren. Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebunds (NSGB), erklärte, das Ziel sei eine schnellere, transparente und bedarfsgerechtere Mittelvergabe.
Die ausgeweitete Projektagentur wird Kommunen weiterhin unterstützen und gleichzeitig deren Rückmeldungen nutzen, um Förderprozesse zu verbessern. Die Investition von 150.000 Euro sichert die Initiative mindestens bis 2027 – mit dem Fokus, Finanzhilfen zugänglicher zu machen.






