Sechster Protest für die Rettung des geschlossenen Südstadt-Centers
Anwohner protestieren zum sechsten Mal für Wiedereröffnung des Südstadt-Centers
Zum sechsten Mal haben Anwohner gegen die Schließung des Südstadt-Centers demonstriert. Das Einkaufszentrum wurde im Februar geschlossen, nachdem Prüfer schwere Brandschutzmängel festgestellt hatten. Die Bewohner fürchten nun um die Zukunft der südlichen Stadtteile, falls nicht bald eine Lösung gefunden wird.
Die Stadt hatte das Südstadt-Center nach der Entdeckung kritischer Brandgefahren dichtgemacht. Beamte warnten, dass ältere Kunden im Brandfall nur schwer fliehen könnten. Bereits im vergangenen Jahr hatte die untere Bauaufsichtsbehörde auf gravierende Probleme hingewiesen, doch erste Versuche, den Eigentümer zu erreichen, scheiterten.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt schloss sich der jüngsten Protestaktion an, räumte jedoch ein, dass er keine schnelle Wiedereröffnung versprechen könne. Er kritisierte die langsame Bürokratie und die angespannte Haushaltslage der Stadt, die Fortschritte verzögerten. Der Organisator Daniel Mahler zeigte sich frustriert und warnte, dass der Niedergang des Viertels ohne Handeln weiter voranschreiten werde.
Mittlerweile bemüht sich ein zuständiger Mitarbeiter um potenzielle Investoren. Falls das bestehende Gebäude nicht gerettet werden kann, hat sich ein Investor bereit erklärt, einen kleineren Ersatzneubau in der Nähe zu finanzieren. Stadtvertreter geben jedoch zu, dass ihnen die Hände gebunden sind, wenn der Eigentümer nicht kooperiert und sagt: "Das ist mir egal – es kann auch eine Ruine werden."
Die Bemühungen zur Wiederbelebung des Südstadt-Centers gehen weiter – mit Protesten und Investorengesprächen. Sollte das ursprüngliche Gebäude geschlossen bleiben, kommt ein kleinerer Ersatzstandort infrage. Bislang hängt der Erfolg der Stadt davon ab, ob der Eigentümer einsichtig wird – oder ob alternative Pläne greifen.






