Koblenz feiert einzigartigen Kultur-Gottesdienst mit Musik, Theater und Philosophie
Koblenz feiert einzigartigen Kultur-Gottesdienst mit Musik, Theater und Philosophie
Ein einzigartiger Kultur-Gottesdienst vereinte Musik, Theater und Philosophie im Künstlerhaus Metternich in Koblenz. Unter der Leitung von Superintendent Rolf Stahl und Dekan Thomas Darscheid bot die Veranstaltung Auftritte lokaler Künstler sowie eine anregende Rede von Professor Wolf-Andreas Liebert. Im Anschluss konnten die Besucher eine neue Ausstellung des Bundes Bildender Künstler Mittelrhein e.V. (BBK Mittelrhein) erkunden.
Der Gottesdienst entstand in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Philharmonie, der Musikschule Koblenz und dem Jungen Theater Koblenz. Mitwirkende waren Schauspieler des Theaters Koblenz, der Jugendkammerchor sowie der Opernchor, während Organist Joachim Aßmann für die musikalische Begleitung sorgte. Solche fächerübergreifenden Formate spiegeln einen wachsenden Trend in Koblenz wider, wo Institutionen wie die Rheinische Philharmonie und das Theater Koblenz in den vergangenen fünf Jahren ihre Kooperationen vertieft haben.
In seinem Hauptvortrag setzte sich Professor Wolf-Andreas Liebert mit dem Wortspiel "ersöchpferisch" auseinander – einer Verbindung aus Erschöpfung und Schöpferkraft. Er analysierte, wie Kreativität in einer von Selbstoptimierung besessenen Gesellschaft leidet, und kritisierte die Dominanz von Macht und Konsum als prägende Kräfte des modernen Lebens. Seine Ausführungen gaben den thematischen Rahmen für den Abend vor.
Nach dem Gottesdienst öffnete die Ausstellung "Teil des Ganzen XII – ERSCHÖPFEND KREATIV" ihre Pforten. In der Nähe blieb Barbara Gröbls Installation "Mensch" zu sehen, die sich mit dem Sündenfall und den Widersprüchen der menschlichen Existenz auseinandersetzt. Gröbls Werk ist noch bis zum 15. März 2026 im Künstlerhaus zu erleben.
Die Veranstaltung knüpfte an eine lange Tradition kultureller Zusammenarbeit in Koblenz an. Seit 2021 arbeiten die Rheinische Philharmonie und das Theater Koblenz eng mit lokalen Einrichtungen wie dem Koblenzer Dom und dem Ludwig Museum zusammen. Frühere Projekte umfassen das Festival "Orgeln & Stimmen" 2023, das geistliche Musik mit Debatten über Glauben und Moderne verband, sowie interreligiöse Konzerte in den Jahren 2024 und 2025, die über 5.000 Besucher anzogen.
Der Abend unterstrich die Vitalität der Koblenzer Kunstszene, die Performende, Denker und bildende Künstler zusammenbringt. Mit laufenden Ausstellungen wie "Mensch" und einer Tradition groß angelegter Kulturveranstaltungen fördert die Stadt weiterhin den interdisziplinären Dialog. Die enge Vernetzung lokaler Institutionen sichert solchen Initiativen einen festen Platz im kulturellen Leben Koblenz' – auch in Zukunft.
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