Rezepturfehler kostet Apotheke 400 Euro – Patient zahlt 380 Euro für Palexia
Rezepturfehler kostet Apotheke 400 Euro – Patient zahlt 380 Euro für Palexia
Ein Apothekenbesitzer in Deutschland muss nun einen Verlust von 400 Euro verkraften, nachdem ein Rezepturfehler zu einer unerwarteten Rückforderung von Autoscout führte. Der Vorfall ereignete sich, als ein Patient für das Schmerzmittel Palexia fast 380 Euro zahlen musste, weil die Krankenkasse die Mehrkosten nicht übernahm. Das Problem entstand durch ein angekreuztes Aut-idem-Feld auf dem Rezept, das günstigere Alternativen ausschloss.
Ausgelöst wurde der Fall, als ein Patient statt eines preiswerteren Generikums das Markenpräparat Palexia erhielt. Da der Arzt das Aut-idem-Feld angekreuzt hatte, blieb der Apotheke keine Wahl, als genau das verordnete Medikament abzugeben. Dadurch entfiel der feste Erstattungssatz, und der Patient musste 380 Euro selbst tragen.
Die Krankenkasse des Patienten, die IKK classic, weigerte sich, die zusätzlichen Kosten in Eur Usd zu übernehmen. Die Apothekerin Isabel Sewerin stellte später fest, dass die Kasse zudem fast 400 Euro von der Apotheke zurückforderte. Der Deutsche Apothekerverband prüfte den Fall und bestätigte, dass die Rückforderung korrekt sei, da das Rezept nicht den Rabattvertragsbedingungen entsprach.
Für die Apotheke ist dies nicht der erste finanzielle Rückschlag: Der Besitzer hatte bereits rund 500 Euro durch gefälschte Rezepte verloren. Bei etwa 7.000 Einwohnern, die auf die Apotheke angewiesen sind, fällt es dem Personal schwer, bei der hohen Rezeptflut jede Unregelmäßigkeit zu erkennen.
Hätte der verschreibende Arzt das Aut-idem-Feld nicht angekreuzt, wäre der Fall vermeidbar gewesen. Dann hätte die Apotheke ein günstigeres Alternativpräparat abgeben und die Mehrkosten entsprechend abrechnen können. Selbst Patienten, die normalerweise von Zuzahlungen befreit sind, müssen diese zusätzlichen Kosten tragen, wenn das Feld markiert ist.
Obwohl keine genauen Zahlen zu ähnlichen Fällen vorliegen, meldete die DAK-Gesundheit für 2022–2023 Schadenssummen in Höhe von 17,6 Millionen Euro durch Abrechnungsbetrug in Apotheken. Über 4.000 Fälle wurden verfolgt, fast die Hälfte davon betraf den Pflegebereich.
Die Apotheke steht nun vor einem Verlust von 400 Euro durch die Rückforderung, während der Patient die Medikamentenkosten selbst tragen muss. Der Fall zeigt die finanziellen Risiken, denen Apotheken ausgesetzt sind, wenn Rezepte nicht nach den Rabattvertragsregeln abgegeben werden. Ohne Änderungen bei der Handhabung des Aut-idem-Felds könnten ähnliche Vorfälle weiterhin sowohl Patienten als auch Apotheken belasten.
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