Symrise trotzt Herausforderungen mit Rekord-Cashflow und höherer Dividende
Symrise trotzt Herausforderungen mit Rekord-Cashflow und höherer Dividende
Symrise meldet starke Finanzzahlen trotz Herausforderungen
Symrise hat für das letzte Geschäftsjahr solide Finanzdaten vorgelegt, obwohl das Unternehmen mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert war. Die bereinigten Erträge stiegen deutlich an, getrieben von Kostensenkungen und einem Rekord-Cashflow. Allerdings trübten hohe Abschreibungen und eine schwache Aktienperformance Teile des Fortschritts ein.
Die Aktionäre können sich über eine Dividendenerhöhung freuen, während Führungskräfte durch Aktienkäufe in einer schwachen Marktphase Vertrauen demonstriert haben.
Das bereinigte EBITDA des Konzerns erreichte 1,08 Milliarden Euro, wobei die Marge auf 21,9 % stieg. Dieses Wachstum resultierte aus Kosteneinsparungen, die die Ziele um 50 Millionen Euro überstiegen. Auch der freie Cashflow aus dem operativen Geschäft kletterte auf den Rekordwert von 780 Millionen Euro.
Dennoch belasteten Abschreibungen das Nettoergebnis. Symrise schrieb 150 Millionen Euro auf seine Beteiligung an Swedencare sowie 148 Millionen Euro im Terpene-Geschäft ab. Diese Wertberichtigungen drückten auf die Gesamtprofitabilität.
Die Entwicklung in den einzelnen Sparten war uneinheitlich. Der Bereich Scent & Care profitierte von der starken Nachfrage nach Premium-Düften und Körperpflegeprodukten. Gleichzeitig kämpfte die Division Taste, Nutrition & Health mit Preisdruck, insbesondere bei Futtermittelzusätzen.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Symrise ein moderates organisches Wachstum von 2 % bis 4 %. Die bereinigte Marge soll sich leicht verbessern und zwischen 21,5 % und 22,5 % liegen. Die langfristigen Ziele – ein jährliches Wachstum von 5 % bis 7 % bis 2028 – bleiben unverändert.
Die Unternehmensführung hat durch persönliche Aktienkäufe ihr Vertrauen in die Zukunft des Konzerns unterstrichen. Aufsichtsratsmitglied Michael König erwarb am 4. März 1.324 Aktien zu je 73,04 Euro und investierte damit knapp 97.000 Euro. Einen Tag später tätigte Vorstandsmitglied Dr. Stephanie Coßemann einen Kauf im Wert von 30.000 Euro. Die Transaktionen erfolgten zu einem Zeitpunkt, als die Aktie bei 72,00 Euro notierte – ein Rückgang von rund 26 % innerhalb von zwölf Monaten. Technische Indikatoren deuteten zudem auf eine überverkaufte Situation hin.
Die Aktionäre profitieren von einer höheren Dividende, die von 1,20 Euro auf 1,25 Euro pro Aktie steigt. Zudem kauft Symrise aktiv eigene Anteile zurück: Das aktuell laufende Rückkaufprogramm umfasst bis Oktober 2026 ein Volumen von bis zu 400 Millionen Euro.
Trotz der Belastungen durch Abschreibungen hat Symrise ein solides Ertragswachstum und eine starke Cashflow-Entwicklung vorgelegt. Die Führungsetage hat durch Aktienkäufe in einer schwachen Börsenphase ihr Engagement für das Unternehmen bekräftigt.
Mit einer Dividendenerhöhung und den laufenden Aktienrückkäufen will Symrise seine Aktionäre belohnen und gleichzeitig die langfristige Wachstumsstrategie weiterverfolgen.
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